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Frauen in der Fantasy 4: Ich hab nichts anzuziehen!

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Auf der Suche nach ordentlicher Fantasy lese ich mir sehr viele Leseproben durch und entscheide dann, ob die Story Wert ist, gelesen zu werden - oder eben nicht. Ich stoße dabei immer häufiger auf Geschichten, in  den die AutorIn offenbar sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild der weiblichen Charaktere legen. Da werden die Vampirjägerinnen in enge Lackhosen gezwängt und die Anführerin der Dämonenliga hat natürlich kaum was an, außer eine Art BH mit Stacheln (oder so). Da mag man sich gar nicht vorstellen, wie die Alltagskleidung der Frauschaften so ausschaut, wenn sie schon bauchfrei und auf Highheels auf das Schlachtfeld trippeln.

Schreiben: Sind Männer Schweine oder nur Bad Boys?

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Ich lese in letzter Zeit immer wieder dieselbe Story: Eine Tussi, die ihr Leben nicht auf die Kette kriegt begegnet einem reichen Kerl, der noch mehr Chaos in ihr Leben bringt. Der Kerl behandelt sie schlecht, aber sie liebt ihn natürlich über alles. Sie weiß, er ist der Eine, der einzig Wahre. Deshalb lässt sie alles über sich ergehen und weil er sie mit Geschenken überschüttet, verzeiht sie ihm natürlich. Am Ende sind sie ein glückliches Paar. Diese Geschichten kommen in allen möglichen Formen daher, bleiben aber immer die gleichen. Ich kann sie nicht mehr sehen, die Fußballer, Cowboys, Firmenchefs,  Rockstars, Multimillionäre oder Bad Boys. Gehandelt werden solche Geschichten als "Romance", doch sind das wirklich Liebesgeschichten, die da beschrieben werden? Ich habe einmal versucht, das genauer zu betrachten und wissenschaftlich zu belegen. 

Schreiben: Wer hat dazu schon Zeit?

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Viele AutorInnen haben neben ihrem AutorInnenleben auch noch zusätzlich einen Brotjob, mit dem sie ihr Dasein und die Schreiberei finanzieren. Das ist harte Arbeit, besonders wenn das Schreiben nicht nur eine Art Hobby sein, sondern auf lange Sicht gesehen zum Erfolg führen soll. Ein Buch zu schreiben, dauert eben lange, gerade wenn man eigentlich keine Zeit dazu hat. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass so viele so wenige Bücher im Jahr schreiben. Zeit ist Gold.

Frauen in der Fantasy 3: Auf in den Kampf!

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Eigentlich gibt es nicht zu wenig Frauen in der Fantasy. Die, die aber da sind, sind meist nach ein und dem selben Muster gestrickt. Viele AutorInnen wollen starke Frauen schaffen, gut ausgebildet für den Kampf gegen Vampire, Dämonen, Aliens oder den Alltag. Doch irgendwie scheint das Konzept nicht so ganz aufzugehen. Die Charaktere scheinen nicht bis zum Ende durchdacht.

Selfpublishing: Die Sache mit dem Lektorat

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Das Lektorat ist ein Thema bei dem sich die Geister scheiden. Die einen sagen, das Lektorat wäre unverzichtbar, die anderen, das könne man sich sparen. Gerade wenn man als AutorIn frisch auf dem Parkett tanzt, ist man sich unsicher, hat wenig finanziellen Spielraum und noch keinerlei Erfahrungen bezüglich der Verkaufszahlen. Deshalb verzichten viele AutorInnen beim ersten Buch auf das Lektorat. In meinem heutigen Post beleuchte ich das Thema näher und gebe Ratschläge für Lektorate und "Ersatz".

Selfpublishing: Ist das einen Preis wert?

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Mit dem StoryTeller Award von Amazon, dem Indie-Award und dem Selfpublishing Preis haben nun auch Bücher ohne Verlag eine Chance auf Preise und damit auch mehr Aufmerksamkeit. Die Selfies freuen sich, während andere Personen diese Entwicklung durchaus kritisch betrachten. Ist es denn wirklich notwendig Selfpublishern einen Preis zu geben? Selfpublisher würden Bücher von minderer Qualität abliefern und die Inhalte seien trivial. Immerhin gebe es ja auch keinen Rosamunde-Pilcher-Schnulzen-Preis. Ich habe die Preisverleihungs- und Award-Szene in Deutschland einmal genauer betrachtet.


Frauen in der Fantasy 2: DER Held

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Deine Story braucht einen Helden!
Also stelle ich mir Indiana Jones vor, einen intelligenten Kerl mit Peitsche, der verlorene Artefakte sucht und dabei Abenteuer erlebt. In sämtlichen Schreibratgebern, die ich regelmäßig konsumiere, ist die Rede von Männern, die Helden sind. Und das ist für mich ein Dilemma, denn ich will gar nicht über Kerle schreiben, die Helden sind, sondern über Frauen, die HeldINNEN sind. Doch die Sprache und die damit verbundene Assoziation lässt mich nicht an Wonder Woman denken, sondern an Indiana Jones.

Selfpublishing: Vor- und Nachteile des Selbstverlags

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Selfpublishing bedeutet einen Berg an Arbeit, dafür aber auch viele Freiheiten.

Viele neue AutorInnen, die ein Buch / Manuskript beendet haben, stehen nun vor der Frage nach der Art der Veröffentlichung. Natürlich möchten wir am liebsten bei einem renommierten Verlag unterkommen, so wie viel Bestseller-AutorInnen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Selbst sehr gute Storys gehen bei Verlagen unter und werden abgelehnt. Dann bleiben also noch Kleinverlage und der Selbstverlag (Selfpublishing) übrig. Ich habe in diesem Post einmal die Vor- und Nachteile des Selfpublishings beleuchtet.




Frauen in der Fantasy 1: Ein Grund zu kämpfen

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Wenn Männer, die Rache üben, Helden sind, warum sind dann Frauen, die Rache üben, verbitterte Hexen?

In ihrem Buch "The Geek Feminist Revolution" stellt die Autorin Kameron Hurley fest, dass die Gründe, warum eine ProtagonistIn in den "Kampf" zieht, vom Geschlecht abhängt. Während sich Männer auf ein Abenteuer begeben, in den Kampf ziehen, Rache üben etc. weil sie jemanden beschützen wollen, ziehen Frauen los, weil ihnen selbst etwas angetan wurde. Ich habe diesen Aspekt einmal näher untersucht und dabei geschaut, wie sich dabei die deutsche Fantasy aufstellt.

Bücher von John Irving - Autorenvorstellung

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Endlich habe ich es geschafft und ein neues Video über Bücher gemacht.



Diesmal geht es nicht nur um die Vorstellung eines einzelnen Buches, sondern um einen Autor. John Irving ist einer meiner Lieblingsautoren. Ich erzähle euch in diesem Beitrag etwas über ihn und stelle ein paar Werke von ihm vor. Außerdem lese ich euch eine kurze Passage (Seite 99) aus seinem Buch "Gottes Werk und Teufels Beitrag" vor.



Ich bin schon am Planen, wie mein nächstes Video ausschaut. Eigentlich wollte ich demnächst ein paar kürzere Videos machen. Mal sehen, ob ich das wohl hinkriege.









... über die Wohnungssuche

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Nachdem ich feststellen musste, dass meine schöne, gemütliche Altbau-Wohnung in der Osnabrücker Innenstadt schimmelte, ein Fenster kaputt war und es durch alle Ritzen und Ecken zog, weil sie nicht richtig gedämmt war, musste ich mich notgedrungen auf Wohnungssuche begeben. Wenn ich verheiratet und kinderlos wäre, hätte ich sicher weniger Probleme gehabt, eine passende Bleibe für mich zu finden. Letztendlich habe ich eine Wohnung gefunden, sie ist super und ich bereue nicht, mich aus meinem geliebten Viertel wegbegeben zu haben - auch wenn mich die Sehnsucht trifft, wenn ich in die Nähe komme. Aber bis ich meine Wohnung gefunden hatte, musste ich einige Erfahrungen machen, auf die ich lieber verzichtet hätte.

Ein Elefant an der Wand

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Weil wir neulich umgezogen sind, haben wir nun die Möglichkeit, die noch weißen Wände frisch und neu zu gestalten. Als ich im Sommer bei meinen Eltern in meiner Heimatstadt Nordhausen zu Besuch war, haben wir einen neuen total schönen Kinderladen in der Oberstadt entdeckt. Im Luna-Kinderzimmer werden individuelle Sachen fürs Kinderzimmer angeboten. Nachdem ich dort über eine Stunde begeistert ´rumgewühlt hatte, sind mir die Tapetentiere von Poppy Studio aufgefallen. Da haben wir uns einen Elefanten mitgenommen. Einhörner kann ja auch jeder.


Anja nimmt ab und zu

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Ja, was nimmt denn Anja ab und zu? Gewicht!
Dass man zunimmt, merkt man meist erst dann, wenn plötzlich die Hose nicht mehr passt oder die Bluse an der Oberweite spannt. Aufgrund meiner Selbstständigkeit als Schreiberling und der damit verbundenen Neigung, im Sitzen zu arbeiten, habe ich von Februar bis Juni diesen Jahres (also 5 Monate) sage und schreibe 15 Kilo zugenommen. Bis dato halte ich das Gewicht. Ich bin 1,76m groß und bringe zur Zeit 85kg zusammen. Oh mein Gott! So schwer war ich das letzte mal nach der Schwangerschaft. Werde ich jetzt zur Pummelfee? Muss ich auf Diät?



Anja fragt: Krimiautor Stefan Wollschläger

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Stefan Wollschläger ist bekannt für seine Friesenkrimis um Diederike Dirks und Oskar Breithammer. Heute darf ich euch zu einem Interview mit ihm einladen. Vor kurzem hat der Autor seinen dritten Roman in dieser Reihe als Selfpublisher veröffentlicht: "Friesenauge". Das hört sich irgendwie ein bisschen eklig an. Mal sehen, was dahinter steckt. Zu "Friesenkunst" und "Friesenklinik" gab es auf meinem Blog bereits Rezensionen. Das dritte Buch schaffe ich auch noch - versprochen. 

Anja fragt: die romantische Rita Roth

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Heute führe ich ein Gespräch mit Rita Roth. Die Osnabrücker Autorin ist bekannt für ihre romantische Ader und Urlaubslektüre. Vor kurzem hat sie ihren vierten Roman als Selfpublisher veröffentlicht: "Sandornküsse und Meer". Ihre Geschichten spielen alle an beliebten Urlaubsorten, wie dem Algäu, Sylt oder der neue Roman auf der schönen Insel Norderney.

Anja liest: den IKEA-Küchenkatalog

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Ich will mir ja nicht vorwerfen lassen, ich würde gar nichts lesen, nur weil ich mich immer noch im Umzug befinde, zwischen Kisten lebe, ständig Sachen suchen muss, mir das Bett mit einer Liegefläche von 1,40m mit zwei Kindern teile und arbeite wie blöd, damit ich mir neue Möbel kaufen kann, weil ich weder Bett, Tisch noch Stuhl habe. Ich lese sehr viel. Nur liegen gerade "Mord im Zeppelin", "Der Prophet" und "Der Galgen von Ty" auf einer Bücherkiste neben meinem Bett und ich habe keine Nerven für auch nur eines davon. Ich lese momentan eben andere Sachen. Und ein besonderes Schriftstück wird zur Zeit sehr akribisch studiert: Der IKEA-Katalog.


Anja liest: Facebook-Posts und regt sich auf

In Sozialen Medien unterwegs zu sein, ist teilweise eine Gratwanderung. Man muss extrem aufpassen, was man schreibt oder wie man seine Meinung äußert, denn Satire und Ironie kann man schriftlich nicht filtern. Auf den Post einer Freundin reagierte ich mit einer satirischen Darstellung wurde sofort beschimpft, beleidigt und als Männerhasserin abgestempelt. Mmh. Dabei ging es doch in dem Post meiner Freundin  gerade darum, dass ein Mann die Frauen mal eben pauschal zutiefst beleidigt hatte. Ich bin mir also keiner Schuld bewusst, denn Satire ist schließlich dazu da, um anderen Menschen mal den Spiegel vorzuhalten.

Anja fragt: Zarah Philips, hat lauter Leichen im Keller

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Heute frage ich eine ganz besondere Person, die ich nicht nur für ihr Schreibtalent bewundere, sondern auch für ihren Humor: Zarah Philips, die Autorin von "Lauter Leichen". Zarah hat ihr Buch im Januar 2017 im Selbstverlag veröffentlicht. Es ist ein sehr schwarzhumoriger Krimi um eine schrullig-liebenswürdige Familie, die sprichwörtlich lauter Leichen im Keller hat. Ich habe das Buch gelesen (Link zur Rezension) und ich muss euch sagen; Wenn ihr das nicht lest, geht die Welt unter. Hier möchte ich Autorin einmal näher vorstellen.

Anja fragt: Christina, kritischste Betaleserin wo gibt

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Momentan habe ich wenig Zeit zum Lesen und kann deshalb auch keine Rezensionen schreiben. Aus diesem Grund frage ich andere Leute, die lesen und anderweitig mit Büchern zu tun haben. Meine ersten Fragen durfte ich Christina stellen. Sie ist seit Jahren Betaleserin und dabei oft erste Anlaufstelle für Indie-Autoren und Kleinverlage. Als "Grammatik-Fetischistin" kontrolliert sie Manuskripte, findet Logikfehler und Plotlöcher. Das macht eine Menge Arbeit. Außerdem hat sie einen Bücherblog, auf dem sie in unregelmäßigen Abständen Bücher vorstellt und auch mal zerreißt. In meinem Interview darf sie ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern - achja, sie hat auch eine Nähmaschine, mit der sie echt tolle Taschen zu Stande bringt.

Leserunde zu "A Fairy Tale"

Liebe Leser und Fantasy Liebhaber,
ich habe bei Lovelybooks eine Leserunde gestartet. Bis 16. April (Sonntag) könnt ihr euch dafür bewerben. Ich verlose 10 ebooks und 4 Printexemplare meines Buches "A Fairy Tale - Die Suche nach dem blauen Herz".

Link: Lovelybooks Leserunde 

Klappentext:

Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein…