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Messe: AutorInnen auf der BuchBerlin

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Am letzten November-Wochenende steht jedes Jahr die Buchmesse in Berlin an. Dieses Jahr hatte sie sich schon zum 5. Mal gejährt und mittlerweile ist sie die drittgrößte Buchmesse nach Frankfurt und Leipzig. Ich werde häufig von anderen SelfpublisherInnen gefragt, ob sich ein eigener Stand auf der BuchBerlin lohne. Das ist so einfach nicht zu beantworten, ich versuche es aber in diesem Beitrag.

Schreiben: Gewalt gegen Frauen

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Ich kann es nicht mehr lesen. Ernsthaft. Es scheint in Krimis, Thrillern und Dystopien fast grundsätzlich darum zu gehen, Gewalt gegen weibliche Personen auszuüben. Was für ein Schock: Der Serienkiller tötet nur Frauen! Oder: Es werden nur Frauen und Mädchen von einem Arschloch grausamst gequält, misshandelt und zerhackstückelt. In kaum einem Thriller werden Männer zu Opfern und Frauen zu Täterinnen... Woran das wohl liegen mag?

Ich schreibe keine Weihnachtsbücher!

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Es ist wieder Weihnachten. Echt? Das kommt ja  so unerwartet. Ehrlich gesagt, habe ich es nur gemerkt, weil ich in meiner Facebook-Timeline schon wieder lauter Weihnachtsschnulzenbücher sehe. Gefühlt jede zweite AutorIn sieht sich zu dieser Jahreszeit und speziell zu diesem Fest dazu berufen, ein Buch mit einem Weihnachtsthema rauszubringen. Mich nervt das. Und zwar so richtig.

Schreiben: Diversität - somewhere over the rainbow

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Ich plädiere ja immer für mehr Diversität in Büchern. Dies schließt für mich auf jeden Fall auch die Darstellung von sexueller Vielfalt in Büchern mit ein. Nun, es gibt mittlerweile ein eigenes Genre, nämlich Gay Romance, in welchem in den schönes Regenbogenfarben geliebt und gelitten wird. Das blöde ist, dieses Genre bildet nur einen kleinen Teil ab und erreicht bei weitem nicht so viele LeserInnen wie andere Genres. In den anderen Genres gibt es kaum sexuelle Vielfalt. In diesem Beitrag geht es also um Gay und ihre Darstellung in Büchern.

Selfpublishing: Coverdesign

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Im Selfpublishing muss man sich ja um alles selbst kümmern - wie eben in einem richtigen Verlag. So auch um das Cover des Buches. Hier tue ich mich persönlich sehr schwer. Auf der einen Seite habe ich viele Idee, einen guten Geschmack und häufig schon genaue Vorstellungen, wie es aussehen soll. Es hapert an der Umsetzung. Viele AutorInnen empfehlen, gerade das Cover auszulagern und einen Profi dafür zu engagieren. Nun, es gibt Cover-DesignerInnen wie Sand am Meer. Wie finde ich nun die richtige für mich?

Schreiben: don´t talk just kiss

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Ich habe auf meinen Streifzügen durch die digitale Buchwelt wieder einige Leseproben durchforstet und neugierige Blicke in verschiedene Bücher geworfen. In den vielen Ausschnitten, die ich mir angetan habe, geht es häufig um den ersten Kuss des potenziellen Paares - also der Anfang der Beziehung. Das ist ja schließlich etwas ganz besonderes, das muss man schon richtig schön machen, wenn man über Liebe schreibt. Blöderweise waren die meisten beschriebenen ersten Küsse voll doof! Grund: es wird zu viel geredet!

Frauen in der Fantasy: die graue Frau

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Ich bastel gerade an dem Plot für mein neues Projekt und beschäftige mich sehr mit meiner Protagonistin. Bei meinem Debüt wurde mir vorgeworfen, meine Gwen wäre eine Bitch (Zitat) und so war ich gezwungen, sie weicher zu zeichnen, als ich es eigentlich vorgehabt hatte. Es fällt mir nun nicht leicht, eine Frau in die Hauptrolle zu stecken, wenn ich versuche, sie an die Wünsche der LeserInnen anzupassen. Und um ehrlich zu sein, habe ich darauf auch keine Lust.

Frauen in der Fantasy: Studie

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Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag möchte eine Studie zum Thema Frauen in der Fantasy durchführen. Grit sucht quantitative Merkmale, analysiert den Buchmarkt anhand von Neuerscheinungen der Verlage. Damit stellt sie sich einer sehr großen Aufgabe. Ich finde das super spannend. Schon lange habe ich überlegt, eine eigene Studie zum Thema anzustoßen, jedoch fehlte mir bisher die Grundlage dazu. Diese wird jetzt von Grit Richter geliefert und ich darf mir nun wirklich ernsthafte Gedanken um meine Studie machen.

BloggerIn vs. AutorIn: Lies meinen Blog!

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Ich habe bereits über Massenmails geschrieben und dass sie sich einfach nicht gehören, wenn man als AutorIn ernsthaft mit BloggerInnen arbeiten möchte. Mit der Massenmail einher geht auch, das komplette verfehlen des Themas. Es werden Fantasy-BloggerInnen Bücher angeboten, die sich im Psychothriller-Genre bewegen. Und dann wird sich gewundert, warum die bösen BloggerInnen nicht zurück schreiben. In der Schule hätte man dafür eine 6 kassiert. Sei wie Spiderman: Lies meinen Blog!

Erste Online-Buchmesse

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Helen Schmidt von Buchvermarktung hat schon einmal für meinen Blog einen Artikel über Zielgruppen geschrieben. Sie unterstützt AutorInnen und VerlegerInnen umfangreich bei der Vermarktung ihrer Bücher. Jetzt hat sie die erste Online-Buchmesse ins Leben gerufen. Für alle AutorInnen, LeserInnen, BloggerInnen oder Neugierige, die nicht nach Frankfurt pilgern können, stehen ab dem 06. Oktober mehrere Hashtags zur Verfügung, über die man sich vernetzen kann. Helen hat ein ausgeklügeltes Konzept, um die Atmosphäre eine wirklichen Buchmesse zu schaffen.

Frauen in der Fantasy 7: Die dicke Tilla!

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Ich habe das Buch "Fa(t)shionista" von Magda Albrecht gelesen, in dem es um Dickenfeindlichkeit in der Gesellschaft geht. Dicke werden häufig mit üblen Vorurteilen belegt, die sich auch in Filmen und Büchern widerspiegeln. Dicke sind faul, hässlich, werden nicht geliebt und essen permanent. Ich habe geschaut, wie das in der Fantasy verarbeitet wird. Gibt es dicke Amazonen? Nein. Auf keinen Fall. Dicke Kriegerinnen? Nein. Obwohl es dicke männliche Krieger durchaus gibt. Ich möchte in diesem Beitrag für mehr dicke Frauen in der Fantasy plädieren.

Marketing für AutorInnen 3: Social Media - Der Da Vinci Code

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Neulich stellte sich in einer Facebook-Gruppe die Frage nach Social Media Management. Es hieß, man müsse mehrmals täglich posten, um eine angemessene Reichweite erhalten zu können. Und ja, viele sehr erfolgreiche Influencer machen dies auch. Nur, kann man diese Praxis nicht unbedingt auf AutorInnen und den Buchmarkt übertragen. Außerdem sollte man dies auch genauer betrachten. Im Frühling habe ich selbst eine Studie bei YouTube durchgeführt und möchte euch hier zum einen die Ergebnisse mitteilen und zum anderen auch die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen. Es wird spannend.

Ghostwriting: Lästerschwester

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Ich wurde von mehreren meiner FreundInnen gebeten, einmal über meine KundInnen zu schreiben, die meine Dienste als Ghostwriter in Anspruch nehmen. Dies rührt daher, dass sich wohl manche von der Arbeit eine recht verklärte Vorstellung machen. Selbst ich habe zu Beginn meiner Tätigkeit geglaubt, die KundInnen und ich würden zusammenarbeiten und die KundInnen wären für meine Dienstleistungen dankbar. ... ... Nein. Dem ist nicht so. Mir wurde ziemlich schnell und sehr deutlich klar, dass ich hier als Dienstleisterin in einem Markt gesehen werde. Und so verhalten sich die auch die AuftraggeberInnen. In diesem Artikel erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen.

Selfpublishing: Hyper! Hyper! och nö ...

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Kennt ihr das? Ihr veröffentlicht euer Buch und sofort geht es durch die ganzen Büchergruppen, Blogs berichten darüber, es landet auf sämtlichen SuBs dieses Landes und jeder schwärmt vom schönen Cover, eure Verkaufszahlen steigen in die Höhe und die monatliche Ausschüttung kommt unermesslichem Reichtum gleich. Kennt ihr nicht? Ich auch nicht. Früher habe ich von einem Hype geträumt. Heute weiß ich, dass das gar nicht so dolle ist, wie ich das anhört ... 

BloggerIn vs. AutorIn 1: Massenmails

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Als AutorIn hat eine es nicht einfach, das geschriebene Meisterwerk an die LeserInnen zu bringen. Erst recht nicht im Selbstverlag, wo sich eine um das Marketing komplett selbst kümmern muss - heisst ja nicht umsonst "Selbst"verlag. Am Besten, so weiß die fleißige AutorIn, arbeite eine mit BloggerInnen zusammen. Blogs über Bücher und Lesen gibt es wie Sand am Meer, da sollte es nicht so schwierig sein, etwas passendes zu finden. Jedoch stellt sich die Arbeit mit BloggerInnen dann doch als umfangreicher heraus, als sie zu Beginn scheint. Bei der Fülle an Blogs lässt sich so manch eine AutorIn tatsächlich zu Massenmails hinreißen. Warum das bei den BloggerInnen gar nicht gut ankommt, lest ihr im Artikel.

Schreiben: let´s write about Sex, Baby

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Photo by Alexandra Gorn on Unsplash
Wenn ich mir die aktuellen Bestseller anschaue, möchte ich fast denken, dass der Beischlaf zu einer der wichtigsten Komponente der Story geworden ist. Wo früher solche Bücher, in denen die ProtagonistInnen zwei bis drei mal miteinander schlafen, noch als Pornografie abgestempelt wurden (Siehe "Salz auf unserer Haut", 1988), wird sowas heute in die Regale für Jugendliteratur gestellt. Aufklärungsbücher sind das mitnichten. Und aus irgendeinem Grund ähneln sich nicht nur die Charaktere auf verblüffende Art und Weise, auch der Beischlaf scheint genauso kreativ und abwechslungsreich, wie der in einer 30-jährigen Ehe.


Enthüllungsakte: Kleinverlage versuchen die Buchweltherrschaft an sich zu reißen

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Sie agieren meist im Hintergrund, belächelt von Großverlagen und dem Mainstream, Bestseller- und Debütautoren. Doch sie operieren von geheimen Schlupfwinkeln aus, in unscheinbaren Gebäuden fern ab der schönen Glitzerwelt der Großunternehmen und Konzerne, und arbeiten daran, die (Buch)Weltherrschaft an sich zu reißen. Die Rede ist von Kleinverlagen. In dieser Enthüllungsakte schreibe ich über meine unvorstellbaren Entdeckungen.

Selfpublishing: Die Schere tut sich auf!

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Noch vor einigen Jahren musste man sich als SelfpublisherIn hinter vorgehaltener Hand outen. Da gab es Leute, die ihre Tagebucheinträge oder Teenie-Fantasien mit irgendwelchen Stars und Sternchen veröffentlichten. Als ernsthafte AutorIn musste man sich da mit den absurdesten Vorwürfen konfrontieren lassen. Mit der Zeit hat sich das Bild gewandelt. Es gibt immer mehr Selfies, die sich professionalisieren und sich quasi wie "richtige" VerlegerInnen benehmen. Und es gibt Leute, die das ganze nicht so ernst nehmen.

Marketing für AutorInnen: Die Zielgruppe

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Im zweiten Teil der Blogserie um Marketing für AutorInnen geht es um die Definition der Zielgruppe. Dafür habe ich Helen von Buchvermarktung gebeten, einen Artikel zu verfassen. Helen hat sich auf Marketing für Bücher spezialisiert, denn ein Buch ist anders zu bewerben als eine Kaffeemaschine. Da sind manche Maßnahmen wirkungslos. Hier unterstützt Helen AutorInnen mit ihren Programme, Ideen und Seminaren, die eigens auf die Bewerbung von Büchern zurecht geschnitten sind. Gerade mit der Zielgruppe tun sich viele AutorInnen schwer, denn nicht jeder Mensch, der Bücher liest, liest auch das eigene Buch. Hierzu hat Helen eine Hilfestellung verfasst.


Frauen in der Fantasy 6: Gut zu Vögeln ...

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Der Spagat zwischen Heilige und Hure fällt Frauen nicht leicht - erst recht nicht in der Fantasy. Die AutorInnen müssen stark darauf achten, dass der weibliche Charakter auch auf jeden Fall noch gut zu vögeln ist, auf der anderen Seite darf sie das nur unter bestimmten Bedingungen tun. Sobald ein weiblicher Charakter aus diesen Rahmenbedingungen ausbricht, muss sich die AutorIn damit auseinandersetzen, dass ihre Protagonistin ggf. als Schlampe bezeichnet wird und sie den Empörungen der LeserInnenschaft ausgesetzt ist.