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Enthüllungsakte: Kleinverlage versuchen die Buchweltherrschaft an sich zu reißen

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Sie agieren meist im Hintergrund, belächelt von Großverlagen und dem Mainstream, Bestseller- und Debütautoren. Doch sie operieren von geheimen Schlupfwinkeln aus, in unscheinbaren Gebäuden fern ab der schönen Glitzerwelt der Großunternehmen und Konzerne, und arbeiten daran, die (Buch)Weltherrschaft an sich zu reißen. Die Rede ist von Kleinverlagen. In dieser Enthüllungsakte schreibe ich über meine unvorstellbaren Entdeckungen.

Selfpublishing: Die Schere tut sich auf!

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Noch vor einigen Jahren musste man sich als SelfpublisherIn hinter vorgehaltener Hand outen. Da gab es Leute, die ihre Tagebucheinträge oder Teenie-Fantasien mit irgendwelchen Stars und Sternchen veröffentlichten. Als ernsthafte AutorIn musste man sich da mit den absurdesten Vorwürfen konfrontieren lassen. Mit der Zeit hat sich das Bild gewandelt. Es gibt immer mehr Selfies, die sich professionalisieren und sich quasi wie "richtige" VerlegerInnen benehmen. Und es gibt Leute, die das ganze nicht so ernst nehmen.

Marketing für AutorInnen: Die Zielgruppe

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Im zweiten Teil der Blogserie um Marketing für AutorInnen geht es um die Definition der Zielgruppe. Dafür habe ich Helen von Buchvermarktung gebeten, einen Artikel zu verfassen. Helen hat sich auf Marketing für Bücher spezialisiert, denn ein Buch ist anders zu bewerben als eine Kaffeemaschine. Da sind manche Maßnahmen wirkungslos. Hier unterstützt Helen AutorInnen mit ihren Programme, Ideen und Seminaren, die eigens auf die Bewerbung von Büchern zurecht geschnitten sind. Gerade mit der Zielgruppe tun sich viele AutorInnen schwer, denn nicht jeder Mensch, der Bücher liest, liest auch das eigene Buch. Hierzu hat Helen eine Hilfestellung verfasst.


Frauen in der Fantasy 6: Gut zu Vögeln ...

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Der Spagat zwischen Heilige und Hure fällt Frauen nicht leicht - erst recht nicht in der Fantasy. Die AutorInnen müssen stark darauf achten, dass der weibliche Charakter auch auf jeden Fall noch gut zu vögeln ist, auf der anderen Seite darf sie das nur unter bestimmten Bedingungen tun. Sobald ein weiblicher Charakter aus diesen Rahmenbedingungen ausbricht, muss sich die AutorIn damit auseinandersetzen, dass ihre Protagonistin ggf. als Schlampe bezeichnet wird und sie den Empörungen der LeserInnenschaft ausgesetzt ist.

Marketing für AutorInnen: Markenbildung

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Ich plane gerade eine neue Serie, die sich mit Marketing für AutorInnen befasst. Für den Auftakt habe ich meine liebe Blogger-Kollegin Franziska Kurz von Franzi liest gebeten, einen Artikel über Markenbildung zu formulieren. Franzi ist Spezialistin im Marketing und hat auch auf der Leipziger Buchmesse 2018 einen Vortrag über Markenbildung und dem "goldenen Ei" gehalten. Diesen Vortrag habe ich mir angesehen und fand ihn sehr nützlich für AutorInnen. 

Schreiben: do your research!

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Beim Lesen von Büchern stelle ich immer wieder fest, dass die Hintergründe nicht gut recherchiert sind. Für mich stellt die Recherche aber ein grundlegendes Element dar, wenn ich meine Bücher schreibe. Es gab schon Bücher, die habe ich nach wenigen Seiten in eine Ecke geworfen, weil ich bei jedem zweiten Satz dachte: das ist so nicht richtig! Ich hatte es bei einem Buch tatsächlich einmal dazu gebracht, eine Liste mit Fehlern zu erstellen. Diese umfasste nach 40 Buchseiten tatsächlich 2 vollgeschriebene A4 Seiten. Sowas regt mich auf. Ich fühle mich als Leserin echt beleidigt, wenn die AutorIn denkt, ich wäre zu blöd, um diese Unstimmigkeiten zu bemerken.

Frauen in der Fantasy 5: Lonesome CowGirl

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Jeder kennt ihn: den einsamen Wolf, der allein durch die Welt zieht, Frauen und Kinder rettet, Königreiche befreit, und am Ende seines glorreichen Werks weiter zieht bis er auf das nächste Abenteuer trifft. Grundsätzlich ist dieser Charakter männlich. Ich kenne keine Geschichte, in der eine Frau dauerhaft ohne Wohnsitz herumstreift und am Ende immer noch glücklich mit dieser Lebensweise ist. Der Archetyp des einsamen Helden scheint eine typische Männerrolle zu sein. Was sind das für Persönlichkeiten, die da so allein durch die Welt streifen?

Ghostwriting: über moralische Flexibilität

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Um nicht nur mein Autorendasein zu finanzieren, sondern auch den Kühlschrank zu füllen, bin ich als Ghostwriter tätig. Ich schreibe keine Biografien für reiche und berühmte Leute, sonder akademische Texte für Studenten, die das entweder nicht können oder keine Lust haben - oder beides. Das ist kein alltäglicher Beruf und ich hadere selbst ab und an mit mir, wo das wohl noch hinführen soll. Ghostwriting war eigentlich nicht mein primäres Karriereziel, denn eigentlich wollte ich ja was ganz anderes machen.

Frauen in der Fantasy 4: Ich hab nichts anzuziehen!

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Auf der Suche nach ordentlicher Fantasy lese ich mir sehr viele Leseproben durch und entscheide dann, ob die Story Wert ist, gelesen zu werden - oder eben nicht. Ich stoße dabei immer häufiger auf Geschichten, in  den die AutorIn offenbar sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild der weiblichen Charaktere legen. Da werden die Vampirjägerinnen in enge Lackhosen gezwängt und die Anführerin der Dämonenliga hat natürlich kaum was an, außer eine Art BH mit Stacheln (oder so). Da mag man sich gar nicht vorstellen, wie die Alltagskleidung der Frauschaften so ausschaut, wenn sie schon bauchfrei und auf Highheels auf das Schlachtfeld trippeln.

Schreiben: Sind Männer Schweine oder nur Bad Boys?

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Ich lese in letzter Zeit immer wieder dieselbe Story: Eine Tussi, die ihr Leben nicht auf die Kette kriegt begegnet einem reichen Kerl, der noch mehr Chaos in ihr Leben bringt. Der Kerl behandelt sie schlecht, aber sie liebt ihn natürlich über alles. Sie weiß, er ist der Eine, der einzig Wahre. Deshalb lässt sie alles über sich ergehen und weil er sie mit Geschenken überschüttet, verzeiht sie ihm natürlich. Am Ende sind sie ein glückliches Paar. Diese Geschichten kommen in allen möglichen Formen daher, bleiben aber immer die gleichen. Ich kann sie nicht mehr sehen, die Fußballer, Cowboys, Firmenchefs,  Rockstars, Multimillionäre oder Bad Boys. Gehandelt werden solche Geschichten als "Romance", doch sind das wirklich Liebesgeschichten, die da beschrieben werden? Ich habe einmal versucht, das genauer zu betrachten und wissenschaftlich zu belegen. 

Schreiben: Wer hat dazu schon Zeit?

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Viele AutorInnen haben neben ihrem AutorInnenleben auch noch zusätzlich einen Brotjob, mit dem sie ihr Dasein und die Schreiberei finanzieren. Das ist harte Arbeit, besonders wenn das Schreiben nicht nur eine Art Hobby sein, sondern auf lange Sicht gesehen zum Erfolg führen soll. Ein Buch zu schreiben, dauert eben lange, gerade wenn man eigentlich keine Zeit dazu hat. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass so viele so wenige Bücher im Jahr schreiben. Zeit ist Gold.

Frauen in der Fantasy 3: Auf in den Kampf!

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Eigentlich gibt es nicht zu wenig Frauen in der Fantasy. Die, die aber da sind, sind meist nach ein und dem selben Muster gestrickt. Viele AutorInnen wollen starke Frauen schaffen, gut ausgebildet für den Kampf gegen Vampire, Dämonen, Aliens oder den Alltag. Doch irgendwie scheint das Konzept nicht so ganz aufzugehen. Die Charaktere scheinen nicht bis zum Ende durchdacht.

Selfpublishing: Die Sache mit dem Lektorat

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Das Lektorat ist ein Thema bei dem sich die Geister scheiden. Die einen sagen, das Lektorat wäre unverzichtbar, die anderen, das könne man sich sparen. Gerade wenn man als AutorIn frisch auf dem Parkett tanzt, ist man sich unsicher, hat wenig finanziellen Spielraum und noch keinerlei Erfahrungen bezüglich der Verkaufszahlen. Deshalb verzichten viele AutorInnen beim ersten Buch auf das Lektorat. In meinem heutigen Post beleuchte ich das Thema näher und gebe Ratschläge für Lektorate und "Ersatz".

Selfpublishing: Ist das einen Preis wert?

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Mit dem StoryTeller Award von Amazon, dem Indie-Award und dem Selfpublishing Preis haben nun auch Bücher ohne Verlag eine Chance auf Preise und damit auch mehr Aufmerksamkeit. Die Selfies freuen sich, während andere Personen diese Entwicklung durchaus kritisch betrachten. Ist es denn wirklich notwendig Selfpublishern einen Preis zu geben? Selfpublisher würden Bücher von minderer Qualität abliefern und die Inhalte seien trivial. Immerhin gebe es ja auch keinen Rosamunde-Pilcher-Schnulzen-Preis. Ich habe die Preisverleihungs- und Award-Szene in Deutschland einmal genauer betrachtet.


Frauen in der Fantasy 2: DER Held

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Deine Story braucht einen Helden!
Also stelle ich mir Indiana Jones vor, einen intelligenten Kerl mit Peitsche, der verlorene Artefakte sucht und dabei Abenteuer erlebt. In sämtlichen Schreibratgebern, die ich regelmäßig konsumiere, ist die Rede von Männern, die Helden sind. Und das ist für mich ein Dilemma, denn ich will gar nicht über Kerle schreiben, die Helden sind, sondern über Frauen, die HeldINNEN sind. Doch die Sprache und die damit verbundene Assoziation lässt mich nicht an Wonder Woman denken, sondern an Indiana Jones.

Selfpublishing: Vor- und Nachteile des Selbstverlags

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Selfpublishing bedeutet einen Berg an Arbeit, dafür aber auch viele Freiheiten.

Viele neue AutorInnen, die ein Buch / Manuskript beendet haben, stehen nun vor der Frage nach der Art der Veröffentlichung. Natürlich möchten wir am liebsten bei einem renommierten Verlag unterkommen, so wie viel Bestseller-AutorInnen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Selbst sehr gute Storys gehen bei Verlagen unter und werden abgelehnt. Dann bleiben also noch Kleinverlage und der Selbstverlag (Selfpublishing) übrig. Ich habe in diesem Post einmal die Vor- und Nachteile des Selfpublishings beleuchtet.




Frauen in der Fantasy 1: Ein Grund zu kämpfen

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Wenn Männer, die Rache üben, Helden sind, warum sind dann Frauen, die Rache üben, verbitterte Hexen?

In ihrem Buch "The Geek Feminist Revolution" stellt die Autorin Kameron Hurley fest, dass die Gründe, warum eine ProtagonistIn in den "Kampf" zieht, vom Geschlecht abhängt. Während sich Männer auf ein Abenteuer begeben, in den Kampf ziehen, Rache üben etc. weil sie jemanden beschützen wollen, ziehen Frauen los, weil ihnen selbst etwas angetan wurde. Ich habe diesen Aspekt einmal näher untersucht und dabei geschaut, wie sich dabei die deutsche Fantasy aufstellt.

Bücher von John Irving - Autorenvorstellung

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Endlich habe ich es geschafft und ein neues Video über Bücher gemacht.



Diesmal geht es nicht nur um die Vorstellung eines einzelnen Buches, sondern um einen Autor. John Irving ist einer meiner Lieblingsautoren. Ich erzähle euch in diesem Beitrag etwas über ihn und stelle ein paar Werke von ihm vor. Außerdem lese ich euch eine kurze Passage (Seite 99) aus seinem Buch "Gottes Werk und Teufels Beitrag" vor.



Ich bin schon am Planen, wie mein nächstes Video ausschaut. Eigentlich wollte ich demnächst ein paar kürzere Videos machen. Mal sehen, ob ich das wohl hinkriege.









... über die Wohnungssuche

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Nachdem ich feststellen musste, dass meine schöne, gemütliche Altbau-Wohnung in der Osnabrücker Innenstadt schimmelte, ein Fenster kaputt war und es durch alle Ritzen und Ecken zog, weil sie nicht richtig gedämmt war, musste ich mich notgedrungen auf Wohnungssuche begeben. Wenn ich verheiratet und kinderlos wäre, hätte ich sicher weniger Probleme gehabt, eine passende Bleibe für mich zu finden. Letztendlich habe ich eine Wohnung gefunden, sie ist super und ich bereue nicht, mich aus meinem geliebten Viertel wegbegeben zu haben - auch wenn mich die Sehnsucht trifft, wenn ich in die Nähe komme. Aber bis ich meine Wohnung gefunden hatte, musste ich einige Erfahrungen machen, auf die ich lieber verzichtet hätte.

Ein Elefant an der Wand

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Weil wir neulich umgezogen sind, haben wir nun die Möglichkeit, die noch weißen Wände frisch und neu zu gestalten. Als ich im Sommer bei meinen Eltern in meiner Heimatstadt Nordhausen zu Besuch war, haben wir einen neuen total schönen Kinderladen in der Oberstadt entdeckt. Im Luna-Kinderzimmer werden individuelle Sachen fürs Kinderzimmer angeboten. Nachdem ich dort über eine Stunde begeistert ´rumgewühlt hatte, sind mir die Tapetentiere von Poppy Studio aufgefallen. Da haben wir uns einen Elefanten mitgenommen. Einhörner kann ja auch jeder.