Posts

Frauen in der Fantasy: Studie

Bild
Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag möchte eine Studie zum Thema Frauen in der Fantasy durchführen. Grit sucht quantitative Merkmale, analysiert den Buchmarkt anhand von Neuerscheinungen der Verlage. Damit stellt sie sich einer sehr großen Aufgabe. Ich finde das super spannend. Schon lange habe ich überlegt, eine eigene Studie zum Thema anzustoßen, jedoch fehlte mir bisher die Grundlage dazu. Diese wird jetzt von Grit Richter geliefert und ich darf mir nun wirklich ernsthafte Gedanken um meine Studie machen.

BloggerIn vs. AutorIn: Lies meinen Blog!

Bild
Ich habe bereits über Massenmails geschrieben und dass sie sich einfach nicht gehören, wenn man als AutorIn ernsthaft mit BloggerInnen arbeiten möchte. Mit der Massenmail einher geht auch, das komplette verfehlen des Themas. Es werden Fantasy-BloggerInnen Bücher angeboten, die sich im Psychothriller-Genre bewegen. Und dann wird sich gewundert, warum die bösen BloggerInnen nicht zurück schreiben. In der Schule hätte man dafür eine 6 kassiert. Sei wie Spiderman: Lies meinen Blog!

Erste Online-Buchmesse

Bild
Helen Schmidt von Buchvermarktung hat schon einmal für meinen Blog einen Artikel über Zielgruppen geschrieben. Sie unterstützt AutorInnen und VerlegerInnen umfangreich bei der Vermarktung ihrer Bücher. Jetzt hat sie die erste Online-Buchmesse ins Leben gerufen. Für alle AutorInnen, LeserInnen, BloggerInnen oder Neugierige, die nicht nach Frankfurt pilgern können, stehen ab dem 06. Oktober mehrere Hashtags zur Verfügung, über die man sich vernetzen kann. Helen hat ein ausgeklügeltes Konzept, um die Atmosphäre eine wirklichen Buchmesse zu schaffen.

Frauen in der Fantasy 7: Die dicke Tilla!

Bild
Ich habe das Buch "Fa(t)shionista" von Magda Albrecht gelesen, in dem es um Dickenfeindlichkeit in der Gesellschaft geht. Dicke werden häufig mit üblen Vorurteilen belegt, die sich auch in Filmen und Büchern widerspiegeln. Dicke sind faul, hässlich, werden nicht geliebt und essen permanent. Ich habe geschaut, wie das in der Fantasy verarbeitet wird. Gibt es dicke Amazonen? Nein. Auf keinen Fall. Dicke Kriegerinnen? Nein. Obwohl es dicke männliche Krieger durchaus gibt. Ich möchte in diesem Beitrag für mehr dicke Frauen in der Fantasy plädieren.

Marketing für AutorInnen 3: Social Media - Der Da Vinci Code

Bild
Neulich stellte sich in einer Facebook-Gruppe die Frage nach Social Media Management. Es hieß, man müsse mehrmals täglich posten, um eine angemessene Reichweite erhalten zu können. Und ja, viele sehr erfolgreiche Influencer machen dies auch. Nur, kann man diese Praxis nicht unbedingt auf AutorInnen und den Buchmarkt übertragen. Außerdem sollte man dies auch genauer betrachten. Im Frühling habe ich selbst eine Studie bei YouTube durchgeführt und möchte euch hier zum einen die Ergebnisse mitteilen und zum anderen auch die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen. Es wird spannend.

Ghostwriting: Lästerschwester

Bild
Ich wurde von mehreren meiner FreundInnen gebeten, einmal über meine KundInnen zu schreiben, die meine Dienste als Ghostwriter in Anspruch nehmen. Dies rührt daher, dass sich wohl manche von der Arbeit eine recht verklärte Vorstellung machen. Selbst ich habe zu Beginn meiner Tätigkeit geglaubt, die KundInnen und ich würden zusammenarbeiten und die KundInnen wären für meine Dienstleistungen dankbar. ... ... Nein. Dem ist nicht so. Mir wurde ziemlich schnell und sehr deutlich klar, dass ich hier als Dienstleisterin in einem Markt gesehen werde. Und so verhalten sich die auch die AuftraggeberInnen. In diesem Artikel erzähle ich ein bisschen aus dem Nähkästchen.

Selfpublishing: Hyper! Hyper! och nö ...

Bild
Kennt ihr das? Ihr veröffentlicht euer Buch und sofort geht es durch die ganzen Büchergruppen, Blogs berichten darüber, es landet auf sämtlichen SuBs dieses Landes und jeder schwärmt vom schönen Cover, eure Verkaufszahlen steigen in die Höhe und die monatliche Ausschüttung kommt unermesslichem Reichtum gleich. Kennt ihr nicht? Ich auch nicht. Früher habe ich von einem Hype geträumt. Heute weiß ich, dass das gar nicht so dolle ist, wie ich das anhört ... 

BloggerIn vs. AutorIn 1: Massenmails

Bild
Als AutorIn hat eine es nicht einfach, das geschriebene Meisterwerk an die LeserInnen zu bringen. Erst recht nicht im Selbstverlag, wo sich eine um das Marketing komplett selbst kümmern muss - heisst ja nicht umsonst "Selbst"verlag. Am Besten, so weiß die fleißige AutorIn, arbeite eine mit BloggerInnen zusammen. Blogs über Bücher und Lesen gibt es wie Sand am Meer, da sollte es nicht so schwierig sein, etwas passendes zu finden. Jedoch stellt sich die Arbeit mit BloggerInnen dann doch als umfangreicher heraus, als sie zu Beginn scheint. Bei der Fülle an Blogs lässt sich so manch eine AutorIn tatsächlich zu Massenmails hinreißen. Warum das bei den BloggerInnen gar nicht gut ankommt, lest ihr im Artikel.

Schreiben: let´s write about Sex, Baby

Bild
Photo by Alexandra Gorn on Unsplash
Wenn ich mir die aktuellen Bestseller anschaue, möchte ich fast denken, dass der Beischlaf zu einer der wichtigsten Komponente der Story geworden ist. Wo früher solche Bücher, in denen die ProtagonistInnen zwei bis drei mal miteinander schlafen, noch als Pornografie abgestempelt wurden (Siehe "Salz auf unserer Haut", 1988), wird sowas heute in die Regale für Jugendliteratur gestellt. Aufklärungsbücher sind das mitnichten. Und aus irgendeinem Grund ähneln sich nicht nur die Charaktere auf verblüffende Art und Weise, auch der Beischlaf scheint genauso kreativ und abwechslungsreich, wie der in einer 30-jährigen Ehe.


Enthüllungsakte: Kleinverlage versuchen die Buchweltherrschaft an sich zu reißen

Bild
Sie agieren meist im Hintergrund, belächelt von Großverlagen und dem Mainstream, Bestseller- und Debütautoren. Doch sie operieren von geheimen Schlupfwinkeln aus, in unscheinbaren Gebäuden fern ab der schönen Glitzerwelt der Großunternehmen und Konzerne, und arbeiten daran, die (Buch)Weltherrschaft an sich zu reißen. Die Rede ist von Kleinverlagen. In dieser Enthüllungsakte schreibe ich über meine unvorstellbaren Entdeckungen.

Selfpublishing: Die Schere tut sich auf!

Bild
Noch vor einigen Jahren musste man sich als SelfpublisherIn hinter vorgehaltener Hand outen. Da gab es Leute, die ihre Tagebucheinträge oder Teenie-Fantasien mit irgendwelchen Stars und Sternchen veröffentlichten. Als ernsthafte AutorIn musste man sich da mit den absurdesten Vorwürfen konfrontieren lassen. Mit der Zeit hat sich das Bild gewandelt. Es gibt immer mehr Selfies, die sich professionalisieren und sich quasi wie "richtige" VerlegerInnen benehmen. Und es gibt Leute, die das ganze nicht so ernst nehmen.

Marketing für AutorInnen: Die Zielgruppe

Bild
Im zweiten Teil der Blogserie um Marketing für AutorInnen geht es um die Definition der Zielgruppe. Dafür habe ich Helen von Buchvermarktung gebeten, einen Artikel zu verfassen. Helen hat sich auf Marketing für Bücher spezialisiert, denn ein Buch ist anders zu bewerben als eine Kaffeemaschine. Da sind manche Maßnahmen wirkungslos. Hier unterstützt Helen AutorInnen mit ihren Programme, Ideen und Seminaren, die eigens auf die Bewerbung von Büchern zurecht geschnitten sind. Gerade mit der Zielgruppe tun sich viele AutorInnen schwer, denn nicht jeder Mensch, der Bücher liest, liest auch das eigene Buch. Hierzu hat Helen eine Hilfestellung verfasst.


Frauen in der Fantasy 6: Gut zu Vögeln ...

Bild
Der Spagat zwischen Heilige und Hure fällt Frauen nicht leicht - erst recht nicht in der Fantasy. Die AutorInnen müssen stark darauf achten, dass der weibliche Charakter auch auf jeden Fall noch gut zu vögeln ist, auf der anderen Seite darf sie das nur unter bestimmten Bedingungen tun. Sobald ein weiblicher Charakter aus diesen Rahmenbedingungen ausbricht, muss sich die AutorIn damit auseinandersetzen, dass ihre Protagonistin ggf. als Schlampe bezeichnet wird und sie den Empörungen der LeserInnenschaft ausgesetzt ist.

Marketing für AutorInnen: Markenbildung

Bild
Ich plane gerade eine neue Serie, die sich mit Marketing für AutorInnen befasst. Für den Auftakt habe ich meine liebe Blogger-Kollegin Franziska Kurz von Franzi liest gebeten, einen Artikel über Markenbildung zu formulieren. Franzi ist Spezialistin im Marketing und hat auch auf der Leipziger Buchmesse 2018 einen Vortrag über Markenbildung und dem "goldenen Ei" gehalten. Diesen Vortrag habe ich mir angesehen und fand ihn sehr nützlich für AutorInnen. 

Schreiben: do your research!

Bild
Beim Lesen von Büchern stelle ich immer wieder fest, dass die Hintergründe nicht gut recherchiert sind. Für mich stellt die Recherche aber ein grundlegendes Element dar, wenn ich meine Bücher schreibe. Es gab schon Bücher, die habe ich nach wenigen Seiten in eine Ecke geworfen, weil ich bei jedem zweiten Satz dachte: das ist so nicht richtig! Ich hatte es bei einem Buch tatsächlich einmal dazu gebracht, eine Liste mit Fehlern zu erstellen. Diese umfasste nach 40 Buchseiten tatsächlich 2 vollgeschriebene A4 Seiten. Sowas regt mich auf. Ich fühle mich als Leserin echt beleidigt, wenn die AutorIn denkt, ich wäre zu blöd, um diese Unstimmigkeiten zu bemerken.

Frauen in der Fantasy 5: Lonesome CowGirl

Bild
Jeder kennt ihn: den einsamen Wolf, der allein durch die Welt zieht, Frauen und Kinder rettet, Königreiche befreit, und am Ende seines glorreichen Werks weiter zieht bis er auf das nächste Abenteuer trifft. Grundsätzlich ist dieser Charakter männlich. Ich kenne keine Geschichte, in der eine Frau dauerhaft ohne Wohnsitz herumstreift und am Ende immer noch glücklich mit dieser Lebensweise ist. Der Archetyp des einsamen Helden scheint eine typische Männerrolle zu sein. Was sind das für Persönlichkeiten, die da so allein durch die Welt streifen?

Ghostwriting: über moralische Flexibilität

Bild
Um nicht nur mein Autorendasein zu finanzieren, sondern auch den Kühlschrank zu füllen, bin ich als Ghostwriter tätig. Ich schreibe keine Biografien für reiche und berühmte Leute, sonder akademische Texte für Studenten, die das entweder nicht können oder keine Lust haben - oder beides. Das ist kein alltäglicher Beruf und ich hadere selbst ab und an mit mir, wo das wohl noch hinführen soll. Ghostwriting war eigentlich nicht mein primäres Karriereziel, denn eigentlich wollte ich ja was ganz anderes machen.

Frauen in der Fantasy 4: Ich hab nichts anzuziehen!

Bild
Auf der Suche nach ordentlicher Fantasy lese ich mir sehr viele Leseproben durch und entscheide dann, ob die Story Wert ist, gelesen zu werden - oder eben nicht. Ich stoße dabei immer häufiger auf Geschichten, in  den die AutorIn offenbar sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild der weiblichen Charaktere legen. Da werden die Vampirjägerinnen in enge Lackhosen gezwängt und die Anführerin der Dämonenliga hat natürlich kaum was an, außer eine Art BH mit Stacheln (oder so). Da mag man sich gar nicht vorstellen, wie die Alltagskleidung der Frauschaften so ausschaut, wenn sie schon bauchfrei und auf Highheels auf das Schlachtfeld trippeln.

Schreiben: Sind Männer Schweine oder nur Bad Boys?

Bild
Ich lese in letzter Zeit immer wieder dieselbe Story: Eine Tussi, die ihr Leben nicht auf die Kette kriegt begegnet einem reichen Kerl, der noch mehr Chaos in ihr Leben bringt. Der Kerl behandelt sie schlecht, aber sie liebt ihn natürlich über alles. Sie weiß, er ist der Eine, der einzig Wahre. Deshalb lässt sie alles über sich ergehen und weil er sie mit Geschenken überschüttet, verzeiht sie ihm natürlich. Am Ende sind sie ein glückliches Paar. Diese Geschichten kommen in allen möglichen Formen daher, bleiben aber immer die gleichen. Ich kann sie nicht mehr sehen, die Fußballer, Cowboys, Firmenchefs,  Rockstars, Multimillionäre oder Bad Boys. Gehandelt werden solche Geschichten als "Romance", doch sind das wirklich Liebesgeschichten, die da beschrieben werden? Ich habe einmal versucht, das genauer zu betrachten und wissenschaftlich zu belegen. 

Schreiben: Wer hat dazu schon Zeit?

Bild
Viele AutorInnen haben neben ihrem AutorInnenleben auch noch zusätzlich einen Brotjob, mit dem sie ihr Dasein und die Schreiberei finanzieren. Das ist harte Arbeit, besonders wenn das Schreiben nicht nur eine Art Hobby sein, sondern auf lange Sicht gesehen zum Erfolg führen soll. Ein Buch zu schreiben, dauert eben lange, gerade wenn man eigentlich keine Zeit dazu hat. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass so viele so wenige Bücher im Jahr schreiben. Zeit ist Gold.