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Es werden Posts vom Mai, 2017 angezeigt.

Anja liest: den IKEA-Küchenkatalog

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Ich will mir ja nicht vorwerfen lassen, ich würde gar nichts lesen, nur weil ich mich immer noch im Umzug befinde, zwischen Kisten lebe, ständig Sachen suchen muss, mir das Bett mit einer Liegefläche von 1,40m mit zwei Kindern teile und arbeite wie blöd, damit ich mir neue Möbel kaufen kann, weil ich weder Bett, Tisch noch Stuhl habe. Ich lese sehr viel. Nur liegen gerade "Mord im Zeppelin", "Der Prophet" und "Der Galgen von Ty" auf einer Bücherkiste neben meinem Bett und ich habe keine Nerven für auch nur eines davon. Ich lese momentan eben andere Sachen. Und ein besonderes Schriftstück wird zur Zeit sehr akribisch studiert: Der IKEA-Katalog.


Anja liest: Facebook-Posts und regt sich auf

In Sozialen Medien unterwegs zu sein, ist teilweise eine Gratwanderung. Man muss extrem aufpassen, was man schreibt oder wie man seine Meinung äußert, denn Satire und Ironie kann man schriftlich nicht filtern. Auf den Post einer Freundin reagierte ich mit einer satirischen Darstellung wurde sofort beschimpft, beleidigt und als Männerhasserin abgestempelt. Mmh. Dabei ging es doch in dem Post meiner Freundin  gerade darum, dass ein Mann die Frauen mal eben pauschal zutiefst beleidigt hatte. Ich bin mir also keiner Schuld bewusst, denn Satire ist schließlich dazu da, um anderen Menschen mal den Spiegel vorzuhalten.

Anja fragt: Zarah Philips, hat lauter Leichen im Keller

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Heute frage ich eine ganz besondere Person, die ich nicht nur für ihr Schreibtalent bewundere, sondern auch für ihren Humor: Zarah Philips, die Autorin von "Lauter Leichen". Zarah hat ihr Buch im Januar 2017 im Selbstverlag veröffentlicht. Es ist ein sehr schwarzhumoriger Krimi um eine schrullig-liebenswürdige Familie, die sprichwörtlich lauter Leichen im Keller hat. Ich habe das Buch gelesen (Link zur Rezension) und ich muss euch sagen; Wenn ihr das nicht lest, geht die Welt unter. Hier möchte ich Autorin einmal näher vorstellen.

Anja fragt: Christina, kritischste Betaleserin wo gibt

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Momentan habe ich wenig Zeit zum Lesen und kann deshalb auch keine Rezensionen schreiben. Aus diesem Grund frage ich andere Leute, die lesen und anderweitig mit Büchern zu tun haben. Meine ersten Fragen durfte ich Christina stellen. Sie ist seit Jahren Betaleserin und dabei oft erste Anlaufstelle für Indie-Autoren und Kleinverlage. Als "Grammatik-Fetischistin" kontrolliert sie Manuskripte, findet Logikfehler und Plotlöcher. Das macht eine Menge Arbeit. Außerdem hat sie einen Bücherblog, auf dem sie in unregelmäßigen Abständen Bücher vorstellt und auch mal zerreißt. In meinem Interview darf sie ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern - achja, sie hat auch eine Nähmaschine, mit der sie echt tolle Taschen zu Stande bringt.