Paris: Die Basilika Sacre Coeur



Paris ist meine Stadt... Einmal im Jahr mache ich mich, an einem kinderfreien Wochenende, auf und bringe viele Kilometer zwischen mir und meine Wohnstadt. Ich war bisher 9 mal in Paris. Es ist wie ein Ritual. Wenn der Bus mich im Montmartre-Viertel rauslässt, stelle ich mich auf den Bürgersteig und atme ein. Und wie jedes mal besuche ich als erstes die Basilika.

Dabei gilt es zunächst diese Treppenstufen zu nehmen... ja, es gibt auch einen Fahrstuhl... aber hey, ich bin noch jung...







 Von oben hat man dann einen wunderschönen Ausblick über die gesamte Stadt. Montmartre ist der höchste Punkt von Paris. Letztes Jahr war ich im Februar hier und habe um 07:00 Uhr morgens dagestanden und zugesehen, wie die Stadt erwacht. Dies sei jedem Romantiker zu empfehlen. Wie auf der morgendlichen Aufnahme zu sehen ist, stellen sich auch gern die Pariser auf die oberste Plattform, um den Sonnenaufgang zu betrachten. Es muss also auch damit gerechnet werden, dass man von lauter Rap-Musik aus einem parkendem Auto begleitet wird, während man der aufgehenden Sonne entgegen sieht.
























Kleiner Geschichtlicher Abriss (Quelle: Wikipedia):
Der Bau der historistische Kirche wurde im 19. Jahrhundert vom Architekten Paul Abadie begonnen, der sich in einem Wettbewerb gegen 78 Mitbewerber durchgesetzt hatte. Sein Entwurf war deutlich durch die Architektur römisch-byzantinischer Kirchen inspiriert. Der Bau wurde 1884 begonnen und 1914 fertig gestellt.

Architektonisch ist die Kirche keine Basilika, sondern eine Kreuzkuppelkirche.


Sacré-Cœur wurde aus Château-Landon-Steinen zusammengefügt, einem frostresistenten Travertin aus dem gleichnamigen Ort im heutigen Departement Seine-et-Marne, der durch die Witterung sein Calcit abgibt und so mit der Zeit ein kreideartiges Weiß annimmt. Es reinigt sich quasi selbst.



Wenn man sich dann im Viertel umsehen möchte, braucht man nicht ziellos umherzuwandern.
Gleich neben der Basilika gibt es einen wunderschönen kleinen Park, eine kleine grüne Insel, von denen es in Paris so viele gibt. 





Über den Dächern von Paris kann man sich hier niederlassen und Zeitung lesen. Manchmal trifft man hier Menschen beim Yoga oder Tai-Chi.








 Es gibt auch viele Bänke auf die man sich legen kann um sich zu entspannen - die Pariser machen das auch, man wird also nicht für einen Penner gehalten, also traut euch ruhig. Schließt die Augen und lauscht dem kleinen Wasserfall. Von meiner Bank aus, konnte ich die Basilika sehen.







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