Paris: Musée de Montmartre

Um 10:00 Uhr - und keine Minute früher - öffnet das Musée de Montmartre in der  Rue Cortot. Wenn ihr also euer Frühstück am Place du Tertre etwas ausgedehnt und euch im kleinen Parc Bleustein erholt habt, könnt ihr nun mit dem Kulturprogramm beginnen.








Das Musée de Montmarte befindet sich im Haus des Malers Auguste Renoir. Hier hat er gelebt und gemalt. Man kann hier durch seinen berühmten Garten lustwandeln und seinen Spuren folgen. Viele seiner bekanntesten Werke sind hier entstanden.
Innerhalb des Gebäudes - der Innenarchitekt hatte anscheinend einen Knick in der Pupille - wird die Geschichte des Montmartre-Viertels erklärt. Vom Bau der Basilika bis hin zur Szene-Meile für Künstler und Genies. Das ist sehr interessant und man wird per Kopfhörer durch die Szene geführt.



 André Utter - jardin de la montmartre



Im Hintergrund - hinter am Baum - baumelt die berühmte Schaukel, die Renoir auf seinem Gemälde la balancoire ("die Schaukel") verewigt. Gemalt wurde das Bild im Sommer 1876 und ist heute im Musée d´Orsay zu bewundern.


Auguste Renoir - la balancoire


Hier gibt es auch ein schönes Café, welches ab 12:00 Uhr geöffnet hat. Dies bietet sich an, nachdem man 2 Stunden durch die ganze Ausstellung geschlendert ist. Man kann es auch im Schnelldurchlauf schaffen, aber dann hat mein keine Zeit sich auf die Bänke zu setzen und entspannt einen Schwatz zu halten und die Atmosphäre zu genießen.


Auch von hier aus ist der Turm der Basilika zu sehen.





Suzanne Valadon - jardin de la rue Cortot




Innerhalb des Gebäudes darf man sich dann an Gemälden der berühmtesten Montmartre-Künstlern, wie Toulouse-Lautrec, Mondigliani oder auch Suzanne Valadon, sattsehen. Außerdem kann man hier Fotografien begutachten, die das damalige wüste Leben dokumentieren.

Außerdem wird hier die Entwicklung des Montmartre-Hügels gezeigt:


 Alfred Renaudin - Butte de Montmartre (1910)


Charles-Émile Carlègle - La Construction du Sacré Coeur

Nach dem Rundgang dürft ihr euch einen Kaffee gönnen.


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