Paris: Montmartre-Viertel

Das Montmartre-Viertel ist so eine Sache. Auf der einen Seite des Hügels ist des dreckig und heruntergekommen, es wimmelt von Billigläden und es herrscht dort verdammt viel Verkehr. Auf der anderen Seite des Hügels... da ist das Künstlerviertel.

Nachdem man um 07:00 Uhr morgens den Sonnenaufgang an der Sacre Coeur Basilika genossen hat, sollte man Frühstücken gehen... Und zwar am Place du Tertre. Man setzt sich dort in ein nettes Café - egal welches - und bestellt sich dort das petit-déjeuner seiner Wahl. 
Dabei schaut man aus dem Fenster - unbedingt Fensterplatz organisieren - und beobachtet, wie das Viertel erwacht.





  
Langsam aber sicher kommen die Künstler aus ihren Verstecken und bauen ihre Staffeleien auf dem Platz auf. Um diese Uhrzeit erwischt man den Platz zu seiner besten Stunde, denn tagsüber ist er bevölkert mit Touristen und Straßenmalern, sodass man kaum einen Fuß vor den anderen setzen kann. Aber so kann man sehen und vor allem hören, wie der Platz langsam zum Leben erwacht. Man hört das Klacken der Staffeleien und die Diskussionen der Künstler untereinander.





Wenn man sein Frühstück genossen hat, begibt man sich wieder auf Wanderschaft, schlängelt sich an den Ständen vorbei und sucht sich seinen Weg durch die kleinen Gassen.
Ich finde - merkwürdigerweise - immer wieder hier her:


Das Cabaret Au Lapin agile! Es war bereits vor 100 Jahren sehr berühmt und bei den Künstlern, die sich im Montmartre-Viertel angesiedelt hatten, ein beliebter Ort.





Das Cabaret hat ab 21:00 Uhr geöffnet. Es bietet Poetry, Lesungen, Gesang und kleine Konzerte. 

Gleich daneben finden wir etwas sehr typisch französisches, allerdings nicht unbedingt Großstadt-typisches. Ein Weinberg:

In Paris gibt es mehrere Weinberge, dies ist einer davon. Hineingehen kann man leider nicht, aber dran vorbeilaufen schon.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen